Über mich

Mag. phil. Anna Jernej

 

Stylistin/Visagistin/Farbtyp- und Stilberaterin by Colour me Beautiful

 

Qualifikationen:

  • 1990 Meisterprüfung als Friseurin/Maskenbildnerin.
  • 1992 bis 2003 Trainerin im WIFI als Erwachsenentrainerin im Bereich Friseur.
  • 2003 Ausbildung zur Visagistin bei Marion Schröttner (österr. Make-up Meisterin) und Waltraud Schröttner( Vize Make-up Europameisterin).
  • Seit 2005 Selbständig als Stylistin/Visagistin.
  • 2010 Universitätsabschluss als Kulturanthropologin an der Karl-Franzens-Universität in Graz.
  • Ausbildung als Farbtyp-, Make-up - und Stilberaterin bei Colour me Beautiful Generalmanagerin Beatrice Barden.
  • 2013 Abschluss der Akademie für Kleinunternehmerinnen
  • 2015 Auszeichnung der WKO als erfolgreiche Unternehmerin

 

 

Mein Beruf ist meine Passion!

Seit über 30 Jahren habe ich unzählige KundInnen  für Alltag und Beruf verschönert und so wertvolle Erfahrungen im Bereich Schönheit und gepflegtes Aussehen erworben.

Colour me Beautiful ist für mich ein logischer Schritt hin zur ganzheitlichen Typberatung.

Ich freue mich bei jeder Dienstleistung über das tolle Ergebnis für meine Kunden und Kundinnen.

Meine Diplomarbeit wurde vom Akademiker-Buchverlag Dr. Müller verlegt und ist im Buchhandel erhältlich.

Die vorliegende Arbeit "Vom Barbier zur Stylistin" beleuchtet die Kategorie Geschlecht ("gender") und ihre Auswirkungen auf kulturelle Prozesse. Als Fragestellung interessierte, unter welchen Umständen es Frauen möglich war, in einem männlich tradierten Handwerk, dem Friseurberuf, Fuß zu fassen.

 

  Dass der Beruf des Friseurs eine männliche Domäne war und Frauen systematisch ausgegrenzt wurden, konnte erhoben werden. Durch die weibliche Berufstätigkeit zu Beginn des 20. Jhd. spielten auch im Friseurhandwerk zunehmend Frauen eine Rolle.Zunächst als Kundinnen, aber erstmals auch als ausgebildete Fachkräfte. Frauen füllten die kriegsbedingten Lücken in der Wirtschaft und ließen sich auch nach Beendigung der Kriegshandlungen nicht mehr daraus relegieren.

Den ökonomischen Bestrebungen der Salonbetreiber nach Gewinnmaximierung verdankten die Frauen schlussendlich ihren Verbleib im Beruf. Das Niedriglohngewerbe wurde fortan von Männern gemieden.

 

 Im empirischen Teil der Arbeit wurde anhand von historischen Daten zweier Traditionsbetriebe der Wandel im Friseurberuf deutlich gemacht und durch Auswertung von Interviews das Bild abgerundet.